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„Die Fluglinien werben heute meistens tatsächlich mit den endgültigen
Preisen.” Freilich gibt es Ausnahmen; gegen fünf Fluglinien bemüht die
vzbv aktuell die Gerichte. Dabei geht es nicht nur um
Preistransparenz. Ryanair wirft man eine indirekte Preiserhöhung vor,
denn die irische Airline hatte die Freigepäckgrenze stark gesenkt: Gibt
man einen Koffer beim Check-in auf, werden schnell zusätzliche Gebühren
fällig. Außerdem kauft der Kunde bei Ryanair „automatisch” eine
Reiseversicherung zusammen mit dem Flugschein, wenn er dies nicht
ausdrücklich abklickt.
Auch diese Praxis lässt die vzbv vom Landgericht Berlin prüfen. Ob sich
hier ein Trend abzeichne, mit neuen Gebühren auf anderem Weg die
Preisangaben-Verordnung zu umgehen? „Es kann sein, dass sich das so
entwickelt”, meint Helke Heidemann-Peuser. „Wir behalten das im
Auge.” Bei der Air Baltic bemängelt die vzbv eine
„Preisänderungsklausel” in den Geschäftsbedingungen.
Dort heißt es, grob gesagt, dass sich die Airline vorbehält, den Preis
für das gekaufte Ticket nachträglich zu erhöhen. Ein Urteil dazu steht
noch aus; in gleicher Sache hatte Germanwings sich bereits
verpflichtet, eine solche Klausel zu streichen. Gegen Lufthansa und Air
Berlin laufen Verfahren vor Landgerichten, in denen es um die spannende
Frage geht: War der Flug verspätet oder war er annulliert? Die Antwort
darauf entscheidet darüber, wie hoch die Entschädigung für den Fluggast
ausfällt. Quelle: derwesten.de / Autor: Thomas Sell Preise von RyanAir bei billigflieger.de inklusiveBuchen Sie bei billig-flieger.de einen Flug mit ryanAir, so werden beim Endpreis automatisch für jeden Passagier auch immer der Preis für ein Gepäckstück hinzugerechnet. |