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Mit dem Aufkommen der ersten Billigflug-Anbieter
hat der (Preis-)Kampf um die fliegende Kundschaft begonnen. Einige der
Billig-Airlines sind inzwischen vom Markt verschwunden, andere haben
sich etabliert und gelegentlich taucht ein neuer Anbieter auf. Doch
auch die renommierten Fluggesellschaften haben die Zeichen der Zeit
erkannt und ihr Angebot um günstige Tickets bei frühzeitiger Buchung
erweitert. Wie kommt man nun zum günstigsten und besten Angebot?
Zunächst einmal ist es wichtig, zwischen den verschiedenen Flugarten zu unterscheiden: Es gibt Linienflüge, Charterflüge und die bereits erwähnten LowCost-Flüge.
Linienflüge sind von den
Fluggesellschaften direkt am Flughafen eingekaufte Starts und Landungen
(oft mehrmals täglich eine Strecke). Ein Linienflug kann in drei
Kategorien unterteilt werden: First-Class, Business-Class und Economy.
Liniengesellschaften fliegen überwiegend Großstädte und
Industriezentren an, was sich gerade für die Klientel "Geschäftskunden"
als sehr zeiteffizient erwiesen hat.
Charterflüge sind von
Reise-Veranstaltern eingekaufte Flug-Kontingente. Diese sind in der
Regel billiger als Linienflüge, da sie in Massen geordert werden und
die guten Einkaufskonditionen an den Kunden weitergegeben werden. Im
Gegensatz zu den Linienflügen, die überwiegend Großstädte als Ziel
haben, steuerten die Charterflieger zunächst die Urlaubsorte direkt an.
Mit dem Wandel der Kundenbedürfnisse, z.B. Städtetrips, fliegen
Chartergesellschaften inzwischen auch attraktive Städte wie Rom, Wien,
London etc. an.
Bei LowCost-Flügen steht vor allem der günstige Preis im Vordergrund. LowCost-Carriers
fliegen neben "normalen" Zielen auch nicht-touristische Ziele, z.B.
Ankara oder Ljubljana, an. Das Konzept geht allerdings nur dann auf,
wenn die Kosten so gering wie möglich gehalten werden. So gibt es
keinen Service während des Fluges. Anstelle von Papiertickets erhält
der Kunde eine Buchungsbestätigung per Mail als Etix (elektronisches
Ticket).
Um Kosten zu sparen, fliegen LowCost Carriers oftmals
kleinere Flughäfen an, z.B. Frankfurt-Hahn, London-Stansted,
Düsseldorf-Weeze, Mailand-Bergamo, die meist schlechter zu erreichen
sind und den Kunden Zeit und zusätzliche Aufwendungen für die Anfahrt
kosten. LowCost ist
nicht immer die beste und günstigste Wahl für den Fluggast. - Fast alle
renommierten Fluggesellschaften aus dem Bereich der Linien- und
Charterflüge bieten mittlerweile attraktive Sondertarife und
-konditionen an, die häufig noch unter den Preisen der Low-Cost Tarife
liegen. |