19. April 2010: Aktueller Stand: Alle internationalen Flughäfen in Deutschland bleiben bis Dienstag, 02.00 Uhr geschlossen.
Luftraum in Deutschland bis Dienstag, 02.00 Uhr, gesperrt: (Stand
Montag , 19.04.2010, 11.30 Uhr) Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Wetterlage sind die Lufträume der
Flughäfen in Deutschland bis voraussichtlich Dienstag, 2 Uhr,
geschlossen. Kurzfristige Änderungen sind je nach Wetterlage möglich.
Luftraum in Deutschland bis Montag, 20.00 Uhr, gesperrt: (Stand Montag , 19.04.2010, 08.30 Uhr)Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Wetterlage sind die Lufträume der Flughäfen in Deutschland bis voraussichtlich Montag, 20 Uhr, geschlossen.
Grundlage für diese Entscheidung sind die Wetterprognosen des „Volcanic Ash Advisory Centre“ (VAAC) in London, das vom britischen Wetterdienst betrieben wird. Es ist eines von weltweit neun Beratungszentren, die die internationale Zivilluftfahrt-Organisation ICAO ins Leben gerufen hat. Das VAAC ist nach ICAO-Vorgabe verpflichtet, alle sechs Stunden seine Prognose zu aktualisieren und an die nationalen Wetterdienste weiterzuleiten. In Deutschland ist dies der Deutsche Wetterdienst, der daraus Flugwetterwarnungen aufbereitet. Die Vorhersagen dienen den Piloten zur Vorbereitung der Flüge und den Flugsicherungen zur Entscheidung zur Freigabe von Flügen.
Luftraum in Deutschland bis Montag, 02.00 Uhr, gesperrt: (Stand
Sonntag, 18.04.2010, 20.30 Uhr) Seit 20.00 Uhr sind wieder alle deutschen Flughäfen, bis auf die beiden Berliner Flughäfen geschlossen. Die beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld werden ab 22.00 Uhr wieder geschlossen. Noch kann niemand sagen, wie lange dieser Zustand andauern wird. Offiziel bleiben alle Flughäfen erst einmal bis zwei Uhr morgen früh gesperrt. Inoffiziell wird aber bis morgen mittag 14.00 Uhr wohl kein Flugzeug landen oder starten können. Auch die kurzfristige stundenweise Öffnung einiger Flughäfen, brachte nichts. Aus Sicherheitsgründen sahen die Fluggesellschaften von Starts ab, da keine Zeit für entsprechende Vorbereitungen war.
Luftraum in Deutschland bis Sonntag, 20.00 Uhr, gesperrt: (Stand Sonntag, 18.04.2010, 09.30 Uhr) Die Aschewolke, die sich nach dem Vulkanausbruch auf Island über dem
gesamten Bundesgebiet ausgebreitet hat, sorgt bis mindestens Sonntag,
20 Uhr, für einen Verkehrsstillstand im deutschen Luftraum.
Betroffen sind alle 16 internationalen Flughäfen sowie die
Regionalflughäfen.
Ein Ende des Ausnahmezustands ist nicht in Sicht, aufgrund der stabilen Wetterlage verändert die Aschewolke ihre Position kaum. In weiten Teilen Frankreichs und in Norditalien wurden Flughäfen bereits bis Montag geschlossen. Die Lufträume über Deutschland, Österreich, Belgien, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Ungarn, Litauen, Polen, Irland, Schweden, den Niederlanden, der Slowakei und der Schweiz sind weiterhin fast vollständig gesperrt. Die Asche-Wolke zieht unterdessen Richtung Süden, hat bereits Spanien erreicht. Und der isländische Vulkan Eyjafjalla schießt weiter Asche in die Stratosphäre.
Luftraum in Deutschland bis Sonntag, 14.00 Uhr, gesperrt: (Stand Samstag 21.30 Uhr) Die Sperrung des deutschen Luftraums wegen der Aschewolke aus einem isländischen Vulkan ist bis Sonntag, 14.00 Uhr (MESZ) verlängert worden. Dies teilte die Deutsche Flugsicherung am Samstag mit. Auf Anweisung des Bundesverkehrsministeriums steuert die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH den Verkehr bis auf weiteres auf null. In enger Abstimmung mit dem Deutschen Wetterdienst wird diese Maßnahme regelmäßig überprüft. Nach den derzeit vorliegenden Informationen ist unklar, wie lange es noch zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs kommen wird.
Während in Deutschland derzeit keine Flüge nach Instrumentenflugregeln stattfinden, sind Flüge nach Sichtflugregeln (VFR-Flüge) nach wie vor möglich. Die Verantwortung dafür liegt beim Piloten. Ein VFR-Flug ist am Samstag am Frankfurter Flughafen gelandet. Es handelte sich um einen Überführungsflug der Deutschen Lufthansa von München nach Frankfurt, also einen Flug ohne Passagiere. Die DFS erwartet im Laufe des Wochenendes weitere solcher Überführungsflüge dieser und anderer Airlines. Grund dafür ist, dass die Fluggesellschaften bestrebt sind, ihre Flugzeuge an diejenigen Flughäfen zu bringen, an denen sie nach Ende der Verkehrsbeschränkungen vorrangig benötigt werden.
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